Home EinblickCannaKolumne CCC statt CBD – Cremes, Cremes, Cremes

CCC statt CBD – Cremes, Cremes, Cremes

by Moritz Förster

CBD ist in aller Munde. Besser gesagt auf aller Leute Haut. Denn zumindest in Europa ist CBD als Lebensmittel immer noch zweitrangig, als Kosmetika dafür umso begehrter. In unserem Überblick haben wir einige europäische CBD-Marken vorgestellt, bei weitem noch nicht alle: Cremes, Öle, Lotion, Balsam, Gel. Vieles für die Haut. Wenn man vom Mund spricht, ist bei THC-freiem CBD eher das Sprachorgan gemeint. Investoren, Unternehmer, Experten, Berater, Anwälte schielen auf aktuelle Entwicklungen: auch mit Freude auf das Hochstufen des Grenzwerts auf 0,3 Prozent THC für europäischen Hanf. Und mit ganz viel Erleichterung auf das EuGH-Urteil zu CBD.

Zurück zum Thema. Da stürzen sich also weltweit Vordenker und Unternehmer auf CBD – und was kommt raus? Cremes, Cremes, Cremes – CCC statt CBD. Mit weitestgehend ähnlicher Konsistenz, aber ganz verschiedenen Etiketten. Wie war das mit dem Wald und den Bäumen noch gleich? Der teils bemühte Vergleich mit der einstigen Digitalwirtschaft als schöner neuer Markt entpuppt sich bei CBD als Lotion-Inflation? Produzenten und Marken mühen sich, sich von der Masse abzusetzen. Bio, Gütesiegel, Qualität. Alles richtig und gut. Zudem boomt die Nachfrage. Von daher alles gut. Und es ist ja auch schön, dass sich viele kleine Unternehmer dem Thema widmen. Endlich echter Wettbewerb statt Monopol. Nur der große Wow-Faktor lässt noch etwas auf sich warten.

Bildquellen

  • CCC statt CBD: Unsplash

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