Umfragen: Zu viele Sorten sind irreführend und Rabattverträge schlecht für die Branche

by Moritz Förster

In zwei Linkedin-Umfragen von krautinvest.de im März beurteilt die Branche zwei aktuelle Entwicklungen kritisch. Auf Rabattverträge ist die Mehrheit nicht gut zu sprechen und die neue Blüten-Vielfalt bezeichnen die Meisten als „irreführend“.

61 Prozent der 28 Umfrage-Teilnehmer:innen gehen davon aus, dass sich Rabattverträge negative auf die Branche für medizinisches Cannabis auswirken, 29 Prozent glauben, dass sie keinen Einfluss haben und nur elf Prozent beurteilen Rabattverträge positiv. Im Interview hatte der langjährige Pharma-Experte Klaus-Jürgen Preuss unlängst angemerkt: „Rabattverträge gehören ursprünglich mehr an das Lebenszyklusende von Produkten, nämlich dann, wenn es einen generischen Wettbewerb gibt.“

Auch einen zweiten Trend sieht die Branche kritisch: Inzwischen sollen rund 160 verschiedene Cannabisblüten auf de Markt sein, darunter aber auch etliche White-Label-Produkte. Die gleiche Sorte kursiert also unter verschiedenem Markennamen. In einer Linkedin-Umfrage stufen 63 Prozent der 48 Industrievertreter:innen diesen Zustand als irreführend für Ärztinnen und Ärzte ein. 17 Prozent begrüßten ihn und 20 Prozent enthielten sich.

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