Brücken bauen! Wie viel Cannabis steckt in der Unternehmens-DNA?

by Redaktion

(Sponsored) Noch vor fünf Jahren war das Thema Cannabis für die meisten Unternehmer und Investoren ein absolutes Tabu-Thema. Aktivisten und Idealisten kämpfen seit Jahrzehnten gegen Tabus und Stigmata. Nicht, um damit Geld zu verdienen, sondern im Sinne der Gerechtigkeit – und aus der eigenen felsenfesten Überzeugung, dass ein Cannabis-Verbot falsch, moralisch verwerflich und gesellschaftsschädigend ist. Wer als Unternehmer in einem zukünftigen Markt Fuß fassen will, muss die einstigen Vorkämpfer überzeugen, selbst kein Trittbrettfahrer zu sein, sondern zu 100 Prozent hinter der Cannabis-Pflanze zu stehen – und zwar nicht nur, um damit Geld zu verdienen, sondern um gesellschaftlichen Mehrwert zu generieren und die besten Produkte zu entwickeln.

Eigentlich sollten sich alle freuen: Läuft alles nach Plan, was in heutigen Zeiten zugegeben immer seltener der Fall ist, verabschiedet die Bundesregierung im kommenden Jahr das Gesetz, um Cannabis als Genussmittel für Erwachsene zu legalisieren.

„Der Erfolg steht und fällt mit Glaubwürdigkeit“

Cannabis-Aktivisten früher Tage sind am Ziel ihrer jahrzehntelangen Träume und Visionen – und für Unternehmer öffnet der dann größte Cannabis-Markt der Welt. “Viele Cannabis-Aktivisten haben nicht vergessen, dass das wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Etablissement sie einst als Kiffer abgestempelt hat. Dieses Schubladendenken hat Spuren hinterlassen”, mahnt Boris Moshkovits, Gründer und Managing Director von alephSana. “Die erfolgreiche Legalisierung von Cannabis gelingt uns nur, wenn langjährige Cannabis-Vorkämpfer und Unternehmer, die voll und ganz vom Potenzial der Cannabis-Pflanze überzeugt sind, an einem Strang ziehen.” Entscheidend dafür? “Der Erfolg von Unternehmen steht und fällt mit ihrer Glaubwürdigkeit”, prognostiziert Moshkovits. Oder anders ausgedrückt: Wie viel Cannabis steckt tatsächlich in der DNA eines Unternehmens?

Boris Moshkovits, Pierre Debs, Micha Knodt und Konrad Lauten (v.li.) auf einem Meetup im Mindspace 2017.

Moshkovits ist quasi Teil der Industrie, als es noch keine Industrie gab: Erstmalig sprach er 2016 auf der re:publica aus unternehmerischer Perspektive über Cannabis – noch bevor im März 2017 medizinisches Cannabis legalisiert wurde. Zu seinem ersten Meetup im Mindspace Berlin mit Dr. Pierre Debs und Michael Knodt vor der ICBC im Februar 2017 erschienen mehr als 150 Besucher:innen – “eine bunte Mischung aus Cannabis-Enthusiasten, Digital-Unternehmern und vielen Neugierigen”, erinnert er sich heute. “Wir mussten die Türen schließen und haben noch viele Gespräche in den Tagen und Wochen danach geführt”. 

In der nordamerikanischen Industrie hat sich gezeigt, wie Unternehmen und langjährige Aktivisten voneinander profitieren können: Qualität ist bei Cannabis King. Kurzfristig mögen Preis und Masse Gewinne abwerfen, gerade wenn in neuen Märkten noch Engpässe bestehen. Langfristig setzt sich Qualität durch. “Die Expertise von Cannabis-Liebhabern vergangener Tage ist im neuen legalen Markt unverzichtbar: Über Sorten, Züchtung, und auch über Präferenzen und Trends im illegalen Markt”, so Moshkovits.

Er selbst ist daher nicht nur auf Business-Veranstaltungen wie der ICBC oder der Cannabis-Europa präsent, sondern sucht seit Jahren den Dialog mit der Cannabis-Community. Sei es auf der Mary Jane, dem GMM oder am 4/20.

Boris Moshkovits auf der Mary Jane 2022.

Mit dem Großhändler alephSana beliefert er seit 2019 medizinische Cannabis-Kunden. Diese Expertise will er nun für den anstehenden Genussmittelmarkt nutzen. “Cannabis ist kein 0815-Produkt. Es geht darum, die besten Blüte in der besten Qualität zu entwickeln und auf den Markt zu bringen.” Und unter “beste” versteht Moshkovits ein differenziertes Verständnis über Herkunft, Eigenschaften, Terpene, Flavonoide und natürlich das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten.

Genau dafür sucht der erfahrene Gründer nun Mitstreiter und strategische Investoren. “Erstens brauchen wir Menschen, die die Cannabis-Pflanze verstehen und wissen, auf welche Details es bei Zucht und Anbau ankommt. Zweitens suchen wir die besten Experten, die sich mit der komplexen regulatorischen Thematik auskennen – und drittens suchen wir Investoren, die zu 100 Prozent hinter unserer Mission stehen: Die besten Cannabis-Produkte auf den Markt zu bringen. Investoren, die nicht über niedrige Preise und Masse, sondern durch einen absolut hohen Anspruch an Qualität zum unternehmerischen Erfolg kommen und zum Genuss vieler Menschen beitragen wollen”, so Moshkovits. “Genau dann”, so der Cannabis-Pionier, “stehe Unternehmertum und Cannabis im Einklang.”

Am 10. und 11. September ist Boris Moshkovits auf der CB Expo in Zürich vor Ort und Teilnehmer des Panels “International Cannabis Overview – evolving Trends, Territories and Opportunities”, das am Sonntag, den 11. September, um 13 Uhr auf der Main Stage stattfindet.

Bildquellen

  • 20170220-IMG_1255-Pano: UsualRedAnt aka Steffen Geyer
  • Hanfparade 2022: alephSana

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