Teil der Geschichte: Hanf Museum Berlin sucht persönliche Geschichten zur Cannabis-Legalisierung

by Redaktion
Aktion und Sonderausstellung zur Langen Nacht der Museen 2026

(Anzeige) Wie hat die frühere Kriminalisierung von Cannabis das Leben von Menschen in Deutschland geprägt? Welche Auswirkungen hatten Strafverfolgung und gesellschaftliche Stigmatisierung? Was hat sich seit Inkrafttreten des Cannabisgesetzes verändert und welche persönlichen Erfahrungen sollten für die Zukunft dokumentiert werden?

Das Hanf Museum Berlin sammelt persönliche Videobeiträge für eine Sonderausstellung zur Langen Nacht der Museen am 29. August 2026. Aus den Einsendungen soll eine fortlaufende Videoinstallation entstehen, die Erfahrungen, Wendepunkte und Perspektiven aus der Zeit vor und nach der gesetzlichen Neuregelung dokumentiert. Einsendeschluss ist der 20. August 2026.

Unsere krautinvest.de-Redaktion hat sich dazu entschieden, diesen Aufruf auch mit unserer eigenen Leserschaft zu teilen. Denn Cannabisgeschichten sind vielfältig und keineswegs auf den persönlichen Konsum begrenzt. Sie können von medizinischer Versorgung, politischem Engagement, gesellschaftlicher Stigmatisierung, beruflichen Erfahrungen, unternehmerischen Entscheidungen, regulatorischen Hürden oder Begegnungen mit Polizei und Justiz handeln. Auch Unternehmerinnen und Unternehmer, Beschäftigte der Cannabiswirtschaft, medizinisches Fachpersonal, Angehörige, Fürsprecherinnen und Fürsprecher, Aktivistinnen und Aktivisten sowie Menschen, die die Entwicklung über viele Jahre begleitet oder kritisch beobachtet haben, können Teil der Zeitgeschichte werden.

Lange Nacht der Museen 2026 im Hanf-Museum Berlin

Das Hanf Museum befindet sich im Berliner Nikolaiviertel und ist das einzige Museum seiner Art in Deutschland. Die ständige Ausstellung erstreckt sich über mehr als 250 Quadratmeter und widmet sich der Hanfpflanze aus unterschiedlichen Perspektiven. Dazu gehören die Kulturgeschichte der Pflanze, Botanik und Anbau, historische und industrielle Nutzungsmöglichkeiten, Medizin sowie Prohibition und rechtliche Entwicklung. Das Hanf Museum besteht seit 1994 und ist ein fester Bestandteil der Berliner Museumslandschaft. Wie bereits in früheren Jahren beteiligt sich das Museum auch 2026 an der Langen Nacht der Museen.

Die Lange Nacht der Museen findet am 29. August 2026 von 18 bis 2 Uhr statt. Unter dem diesjährigen Leitthema „Crime in Berlin“ öffnen 75 Museen ihre Türen und präsentieren rund 750 Veranstaltungen. Das Programm reicht von Ausstellungen und Führungen bis zu Workshops, Lesungen, Konzerten und Performances. Die Sonderausstellung des Hanf-Museums richtet den Blick auf die gesellschaftlichen und persönlichen Folgen der Cannabisprohibition sowie auf die Veränderungen seit der gesetzlichen Neuregelung.

Welche Geschichten werden gesucht?

Gesucht werden keine professionell produzierten Filme, sondern kurze, persönliche und authentische Clips. Im Mittelpunkt steht die individuelle Perspektive auf die Cannabisgeschichte und auf die Veränderungen, die mit der Teillegalisierung verbunden sind.

Dabei kann es um unmittelbar selbst Erlebtes gehen, aber auch um berufliche, politische, medizinische oder gesellschaftliche Erfahrungen. Jede Perspektive kann dazu beitragen, die Entwicklung der deutschen Cannabispolitik nicht nur anhand von Gesetzen und politischen Entscheidungen, sondern aus Sicht der Menschen zu dokumentieren, die von ihr betroffen waren oder sie begleitet haben.

So funktioniert die Teilnahme

Das Video soll mit einem Smartphone oder einer Kamera im Querformat aufgenommen werden und etwa ein bis drei Minuten lang sein. Die Datei darf maximal 250 MB groß sein. Wichtig sind eine gut verständliche Tonaufnahme und möglichst wenige störende Hintergrundgeräusche.

Der Upload erfolgt direkt über die Aktionsseite des Hanf-Museums unter dem nachfolgenden Link. Dort stehen auch alle weiteren Informationen zur Teilnahme, zur Verarbeitung personenbezogener Daten und zu den Bedingungen für die Verwendung des Videomaterials bereit. Ausgewählte Beiträge werden Teil der Sonderausstellung im Hanf Museum Berlin und damit Teil einer öffentlichen Dokumentation der deutschen Cannabisgeschichte. Erzählt eure Perspektive und werdet Teil der Geschichte der Cannabislegalisierung in Deutschland.

Aktionsseite des Hanf-Museums: https://www.hanfmuseum.de/cannabis-crime-und-legalisierung/

Disclaimer: Dieser Beitrag ist ein unentgeltlicher Anzeigeninhalt und kein redaktioneller Beitrag von krautinvest.de.

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