Red Sandwich- die fortschrittliche Beleuchtsapplikation der Zukunft

by Gastautor

(Anzeige) Eine neue Beleuchtungstechnologie ermöglicht Cannabis-Growern die Produktion von Blüten mit einheitlicher Größe und Optik – und das bei gleichzeitig reduziertem Energieverbrauch. Für medizinische Grower, die einen gleichbleibenden Cannabinoidgehalt anstreben, klingt das fast zu gut, um wahr zu sein. Tatsächlich ist diese neue Lichtapplikation das Ergebnis von über zehn Jahren intensiver Forschung zu Lichtintensität, Lichtspektrum, Lampenplatzierung und Pflanzengenetik. Dieser Ansatz, bekannt als „Red Sandwich“, basiert auf Fluences umfangreichen Investitionen in die Cannabisbeleuchtungsforschung. Fluence hat in den letzten zehn Jahren erheblich in die Lichtforschung investiert, um seinen Kunden ein bewährtes und aussagekräftiges Lichtspektrum mit der optimalen Intensität für die jeweilige Anwendung im Cannabis-Anbauzyklus zu bieten. Ein bedeutender Fortschritt gegenüber bisherigen LED-Systemen war die Fluence-Neuheit, das Broadwhite-Spektrum – und erst recht gegenüber herkömmlicher HPS-Beleuchtung – nicht nur hinsichtlich der Energieeffizienz, sondern auch im Hinblick auf das Lichtspektrum selbst. Es liefert Photonen, die die Cannabispflanze optimal absorbieren kann und fördert so ein ausgewogenes Wachstum und eine optimale Pflanzenstruktur.

Da die Grower das Ertragspotenzial weiter ausreizten, verlagerte sich der Fokus zunehmend auf die Konsistenz von Cannabinoiden und Terpenen. Dank der laufenden Forschung im Cannabis Science Center von Fluence gelang dem Team bach jahrelanger Beobachtung des Phänomens der Ausbleichung der Blüten, Photobleaching genannt, ein weiterer Durchbruch. Wird die Cannabispflanze mit zu vielen Rotlichtphotonen beleuchtet, üblicherweise von oben mit einer Toplight-Lampe, verblassen die Blütenspitzen. Da Cannabis unter deutlich höheren Lichtintensitäten gedeiht als andere Nutzpflanzen und bis zu photosynthetischen Photonenflussdichten von 2100 µmol/m²/s und manchmal sogar darüber hinaus einen linearen Zusammenhang zwischen Lichtintensität und Ertrag aufweißt, ist der Rotlichtanteil deines Growlichtes stark zu beachten- mit höherer Intensität steigt die Wahrscheinlichkeit Photobleaching zu sehen! In der Praxis kultivieren die meisten Anbauer Cannabis heutzutage bei Lichtintensitäten zwischen 1000 und 1500 µmol/m²/s. Durch das Feststellen der Photobleaching Levels und paralleler Forschung zur Beleuchtung, zwischen und unter den Canopy, entstand eine interessante Verbindung beider Forschungsgebiete- dem taktischen Verwenden von roten Photonen in Top- sowie Undercanopy Beleuchtung. Durch die Einhaltung der Photobleichungsschwelle können Grower ein hocheffizientes Spektrum mit hohem rotem Licht nutzen, das sowohl von oben als auch von unten das Canopy gleichmäßig beleuchtet. Die Kombination aus rotdominantem Licht, das von oben und unten auf die Pflanzenkrone gerichtet ist, erzeugt eine homogenere Photonenverteilung und fördert so eine gleichmäßige Blütenentwicklung und eine stabile Cannabinoidproduktion. Was im Nachhinein fast logisch erscheint – nämlich die gleichmäßigere Lichtverteilung und -zufuhr zu den unteren Blütenständen – ist in dieser Konstellation dennoch eine Premiere für die Cannabisbranche.

Weitere Vorteile sind eine gleichmäßige Blütengröße, ein homogenerer Cannabinoidgehalt und ein stabiler Terpengehalt. Anbauvorteile wie eine erhöhte Temperatur im Canopy, eine verbesserte Kontrolle der Düngeintervalle und eine gezieltere Lichtanwendung bieten Anbauern wertvolle Werkzeuge zur weiteren Optimierung der Produktion. Energieeinsparungen von über 20 % im Vergleich zu unserer Broadwhite-Reihe und deutlich über 50 % im Vergleich zu HPS-Lampen ermöglichen einen effizienteren Anbau. Beim Austausch einer bestehenden 1000-W-Toplicht-Anlage ist keine größere, zusätzliche Verkabelung erforderlich, man teilt die bestehende elektrische Installaton einfach in Unterlicht- und Topbeleuchtung auf. Zusammenfassend zeigt die Anwendung „Red Sandwich“, dass moderne Cannabisbeleuchtung weit mehr bietet als nur eine Erhöhung der Lichtintensität. Durch die präzise Abstimmung von Lichtspektrum, Photonendichte und Lichtausrichtung innerhalb des Canopys, können Grower die physiologischen Grenzen der Pflanze optimal nutzen und gleichzeitig ein gleichmäßigeres Pflanzenwachstum erzielen. Insbesondere für die Produktion von medizinischem Cannabis, wo Reproduzierbarkeit und gleichbleibende Qualität entscheidend sind, stellt dieser Ansatz einen vielversprechenden Schritt hin zu präziseren und kontrollierteren Anbaubedingungen dar.

Über den Autor

Franz Sima, Horticulture Service und Sales Application Specialist bei Fluence, stammt aus einer Gärtnerfamilie in vierter Generation, die seit 1890 im Süden Österreichs Gewächshäuser betreibt. Aufgewachsen in den Gewächshäusern, wurde ihm der grüne Daumen in die Wiege gelegt. Seine Leidenschaft für Cannabis entdeckte er bereits als Teenager und war der Antrieb, in der Cannabisbranche zu arbeiten. Der medizinische Nutzen und die Alternative zu herkömmlichen Arzneimitteln entfachten in Franz den Wunsch, sein Können von seiner eigenen Klonproduktion in die medizinische Cannabisindustrie zu tragen. Die Erfahrung mit mehreren Tausend Pflanzen in seiner Produktion bietet seinen Auftragnehmern und Kunden eine stabile Basis für einen effizienten Produktionsstart oder die Optimierung ihrer bestehenden Produktion.

Für weitere Informationen, Details zur Anwendung oder ein individuelles Angebot kontaktieren Sie uns bitte unter emea.sales@fluence-led.com.

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