Konferenzprogramm der ICBC Berlin 2026 online – Veranstalter erwartet 5.000 Besucher aus aller Welt

by Redaktion

Die International Cannabis Business Conference Berlin (ICBC Berlin) erwartet als größte Cannabis-B2B-Veranstaltung in Europa vom 13. bis 15. April 2026 rund 5.000 Fachbesucher Vordenker:innen und Führungskräfte aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik aus 80 Ländern im Estrel Berlin. In einem Marktumfeld, das durch massive Konsolidierungen und Investitionen – wie die kürzliche 250-Millionen-Euro-Übernahme der Sanity Group durch Organigram – geprägt ist, dient die ICBC als zentraler Marktplatz für Kapital, Dialog und Know-how. Nun hat die ICBC ihr Konferenzprogramm für das Event in Berlin veröffentlicht.

Alex Rogers, Direktor der ICBC: „Das Momentum für Cannabis in Europa hat 2026 eine neue Dimension erreicht und die Transformation zu legalen Märkten einen Kipppunkt überschritten. Trotz regulatorischer Fragezeichen in der deutschen Gesetzgebung sehen wir eine Professionalisierung, die den Schwarzmarkt unumkehrbar zurückdrängt. Zugleich erleben wir in Nordamerika ein Revival der großen Konzerne – auch durch vielversprechende Tendenzen auf bundesstaatlicher Ebene in den USA. Die ICBC ist der Ort, an dem die Partnerschaften geschlossen werden, die diesen noch jungen europäischen Milliardenmarkt in den kommenden Jahren dominieren.“

Disclaimer: Dieser Beitrag ist im Rahmen einer Medienpartnerschaft mit der International Cannabis Business Conference (ICBC) entstanden. Grundsätzlich erhalten Besucher:innen mit dem Code KRAUTINVEST25 erhalten unsere Leser:innen 25 Prozent Rabatt (Link zu den Tickets).

Zu den Speakern zählen in diesem Jahr unter anderem Finn Age Hänsel (Geschäftsführer und Mitgründer der Sanity Group), Daniel Kruse (Geschäftsführer Synbiotic SE), Torsten Greif (Gründer und Geschäftsführer Four 20 Pharma), Lisa Haag (Gründerin und Geschäftsführerin MJ_Universe), Dirk Heitepriem (Präsident und Vorsitzender des Bundesverbands der deutschen Cannabiswirtschaft (BvCW)), Judith Heimbürger (Partner Gunnercooke), Franziska Katterbach (Rechtsanwalt Oppenhoff), David Henn (CEO & Gründer Cannamedical Pharma),  oder Thomas Porstner (Geschäftsführer und Leiter der Rechtsabteilung PHAGRO – Bundesverband der pharmazeutischen Vollsortiment-Großhändler Deutschlands).

Medizinalcannabis

Ein zentrales Thema der Konferenz ist der boomende Medizinalcannabis-Sektor. Mit einem Importvolumen von mehr als 200 Tonnen im vergangenen Jahr stößt Deutschland auch im globalen Vergleich in neue Sphären vor. Hinzu kommen hierzulande angebaute Mengen in noch nicht bekannter Größenordnung. Für Diskussionsstoff sorgt unterdessen die aktuelle Hängepartie um die Beschränkung der Cannabis-Telemedizin durch eine Anpassung des Medizinalcannabisgesetzes (MedCanG). Angesichts des vehementen Widerstand der SPD-Fraktion erscheint eine Verabschiedung des aktuell vorliegenden Entwurfs sehr unwahrscheinlich. Auch daher hält das immense Interesse an deutschen Cannabis-Firmen an. Die ICBC bietet an dieser Stelle eine einmalige Bühne für den Dialog zwischen Patienten, Ärzten, Wissenschaft, Großhändlern, Plattformbetreibern, Apotheken, Politik sowie Investoren und international agierenden Konzernen.

Anbauvereinigungen

Unterdessen läuft der gemeinschaftliche Anbau in den sogenannten Cannabis-Clubs nach einigen Startschwierigkeiten immer besser an. Inzwischen dürften etwa 400 Anbauvereinigungen deutschlandweit lizenziert sein. In einzelnen Bundesländern erschweren Behörden den Clubs allerdings weiterhin systematisch die Lizenzierung und den operativen Betrieb. Um den Austausch von Learnings und Best Cases untereinander zu fördern, bietet die ICBC den Verantwortlichen der Anbauvereinigungen in diesem Jahr kostenlose Tickets an.

Pilotprojekte und Voll-Legalisierung

Während in Deutschland die Pilotprojekte von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) bislang allesamt abgesagt wurden, waren die positiven Ergebnisse regionaler Modellprojekte in der Schweiz ein wichtiger Wegbereiter für das dort bereits weit fortgeschrittene Gesetzgebungsverfahren zur landesweiten Voll-Legalisierung von Cannabis als Genussmittel. Auch in den Niederlanden hat das sogenannte „Weed Experiment“ in zehn Städten oder Gemeinden bereits zu einer vollumfänglich legalisierten Wertschöpfungskette der partizipieren Coffee Shops geführt. Die ICBC widmet sich mit hochkarätigen Speakern aus anderen europäischen Ländern dem Dialog über die deutschen Landesgrenzen hinweg.

Cannabis-Anbauvereinigungen (Link), Grow Shops (Link) und deutsche Apotheken (Link) können sich in diesem Jahr um kostenlose Tickets bewerben. Weiterführende Links: Übersicht über die Speaker, Tickets, Konferenz, Aussteller und Sponsoren.

Disclaimer: Dieser Beitrag ist im Rahmen einer Medienpartnerschaft mit der International Cannabis Business Conference (ICBC) entstanden. Grundsätzlich erhalten Besucher:innen mit dem Code KRAUTINVEST25 erhalten unsere Leser:innen 25 Prozent Rabatt (Link zu den Tickets).

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