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Der März-Pressespiegel: Cannabiz

by Moritz Förster

Stada schließt einen Vertrag mit Krieger und steigt ins Geschäft mit Medizinalcannabis ein. Cannaable erhält Geld. Synbiotic kauft Hemi. Mexiko legalisiert Cannabis. FDP und Teile der SPD machen sich für Legalisierung stark. Die wichtigsten News im März!

#CannaCompanies

Die B.Z. stellt die neue Berliner CBD-Marke „This Place“ vor (Teil der Sanity Group). Im Angebot seien vier Produkte: eine Schlafcreme, eine Periodencreme, eine Gesichtscreme und eine Muskelcreme (jeweils ab 17 Euro).

In immer mehr Indikationen erweise sich Cannabis als wirksam. Um den wachsenden Bedarf zu decken, setze Demecan auf Cannabis-Import aus Australien und auf Anbau vor Ort. Nun stelle das Unternehmen seine erste Blüte vor. (Apotheke Adhoc)

Der Privatgroßhändler Krieger baue das Nebengeschäft aus. Im Bereich Pharmalogistik beliefere das Koblenzer Unternehmen künftig Apotheken mit medizinischem Cannabis von Stada. (Apotheke Adhoc). Damit steige der Arzneikonzern Stada in den Markt für medizinisches Cannabis ein. Das Unternehmen wolle nach eigenen Angaben ab sofort Produkte aus Cannabisblüten als ergänzende Therapiemöglichkeit für chronische Schmerzpatienten anbieten. (Pharmazeutische Zeitung)

Das Geschäft mit dem Cannabis laufe für den Hamburger Multimillionär Frank Otto offenbar wie am Schnürchen. Der Versandhaus-Erbe sei der größte Investor in das nach eigenen Angaben auf dem deutschen CBD-Markt führende Unternehmen „Cannacare Health GmbH“. Jetzt habe er Anteile verkauft – und wolle mit einem Partner den europäischen aufrollen. (Mopo)

Die Firmenholding Synbiotic sehe sich nach neuen pflanzlichen Wirkstoffen um und habe die Marke Hemi übernommen, eine Hanfsamen-Milch. Der Synbiotic-Chef wolle damit nach eigenen Angaben nicht weniger als dem Pflanzenmilch-Riesen Oatly Konkurrenz machen. Von Ende März an soll die pflanzliche Milch in den Filialen von Rossmann und Alnatura verfügbar sein. (Gründerszene)

Das Start-up Cannaable wolle Europas führender Marktplatz für Cannabis-Produkte werden. Nun hätten die Gründer nach bereits einem Jahr Bestehen Investoren für Ihre Finanzierungsrunde gewonnen. (Going Public)

#CannaRegulierung

Vor vier Jahren sei das sogenannte „Cannabis als Medizin“-Gesetz in Kraft getreten. Bis heute sei Deutschland allerdings auf Cannabis-Importe angewiesen, um den Bedarf für Patienten zu decken. Das gehe aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion hervor. (DAZ)

Das von Drogenkonflikten zerrissene Mexiko stehe vor einer Freigabe von Marihuana für den Freizeitkonsum. Die Abgeordnetenkammer hätten mit 316 zu 129 Stimmen für einen entsprechenden Gesetzesentwurf gestimmt. Es gelte als wahrscheinlich, dass auch der Senat dem Vorhaben zustimmen werde. Künftig wäre damit der Besitz von 28 Gramm Marihuana und bis zu acht Cannabispflanzen für den Eigengebrauch legal. (u.a. Spiegel)

Aktuelle Ergebnisse einer Untersuchung der Universität Bremen würden nahe legen, dass ein Großteil der von den Kassen dafür aufgewendeten Mittel fehlalloziert sein könnten. Wissenschaftler und Ärzte fürchteten nun, dass den Vertretern der Kostenträger der Kragen platzen und die positiven Aspekte der kassenfinanzierten Cannabis-Therapien Schaden nehmen könnten. (Ärztezeitung)

Nordfrieslands Sozialdemokraten wollen eine Einigung auf Bundesebene für die Legalisierung von medizinischem Cannabis. Deshalb habe der Kreisverband beim Landesparteitag den Antrag eingebracht, sich auf Bundesebene für eine Legalisierung stark zu machen. (Nordschleswiger)

Eigentlich hätten FDP und Grüne keine großen Schnittstellen. Doch in einem Punkt sei man sich offenbar einig: Sowohl die Liberalen auch die Grünen träten für eine Legalisierung von Cannabis ein. (DAZ). Die Liberalen hätten einen Antrag zur Legalisierung von „Genusscannabis“ eingebracht. Demnach sollten alle volljährigen Bürger:innen Cannabis in Apotheken und lizensierten Geschäften kaufen können. (Apotheke Adhoc)

Der Anwalt Peter Homberg wirft einen Blick auf neue Entwicklungen im deutschen Markt. Auf die heterogene Rechtslage in der EU, die neuesten internationalen Entwicklungen, CBD in Kosmetik und Lebensmitteln. (Going Public)

#CannaMedizin

Die Bild-Zeitung berichtet über Viktoria K., die Cannabis gegen Schmerzen von Ärzten von Algea Care erhält. Seit einer Operation im Jahr 2018 hätte die Jura-Studentin an einer Magenlähmung gelitten.

In Nürnberg eröffne ein spezialisiertes Therapiezentrum für die schnellere Versorgung kranker Menschen mit der medizinischen Heilpflanze Cannabis. (Merkur)

Bei Depressionen oder Schmerzen – CBD soll helfen. Selbst Corona-Patienten sollen von den Bestandteilen der Hanfpflanze profitieren. “Was ist dran an dem Trend?”, fragt die Berliner Zeitung und lässt unter anderem Dr. Julian Wichmann von Algea Care und Linus Weber von Nimbus Health zu Wort kommen.

#CannaSonstige

Forscher hätten untersucht, wie sich die legale Cannabis-Produktion auf den CO2-Ausstoß auswirke. Basierend auf ihren Kalkulationen müssten für jedes Kilogramm Weed rund 2000 Kilogramm CO2 ausgestoßen werden. (Futurezone)

Bildquellen

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