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#CannaBiz im März – der Pressespiegel

by Moritz Förster

CBD-Produkte schaffen es in den Einzelhandel. Die EIHA zweifelt daran, dass CBD per se als neuartiges Lebensmittel gilt: #NovelFood. Und die #WHO verschiebt erneut die Entscheidung über eine Reklassifizierung von Cannabis. Die wichtigsten News im Schnelldurchlauf.

#CannaMarkt
Die Schlagzeilen bestimmt Anfang 2020 die Sanity Group. Business Insider berichtet über einen Deal mit Douglas. Unter der Marke Vaay werde das Startup seine CBD-Produkte ab dieser Woche online und ab Mitte Mai deutschlandweit in den Filialen der Parfümerie vertreiben. Die Sanity Group sei damit das erste Cannabis-Startup, das eine Produktlinie bei Douglas in die Regale bringe.

Unterdessen porträtiert Tagesspiegel Background, das Entscheider Briefing des Tagesspiegels, Sanity-Group-Mitgründer Fabian Friede.

Mit Rossmann konnte CannaCare Helth ebenfalls eine Handelskette als Partner gewinnen. Etwas übertrieben beschreibt die Bild-Zeitung CBD als “Alleskönner-Substanz” und “Wundermittel”. Der Anlass: Frank Otto versorgt mit CannaCare Health 2200 Rossmann-Filialen mit Hanf-Ölen.

Katrin Ried geht für Werben & Verkaufen auf das Revival des Zukunftsmarkts für Hanf ein. Man komme an der uralten Nutzpflanze kaum vorbei. Vor allem der Wirkstoff CBD habe großes Potenzial für den Handel und die Medizin.

#CannaCampaign
Nach dem Einstieg als Investor bei der Sanity Group kümmert sich die Berliner Kreativ-Agentur Heimat gleichzeitig auch um den kommunikativen Auftritt der neu entwickelten Marke Vaay (Werben & Verkaufen). Unter der Marke seien unter anderem Mundsprays, Kapseln, CBD-Pens, Gels und Bath Bombs erhältlich – wie geschildert unter anderem bei Douglas.

#CannaLegal
Wie lokalo.de berichtet, sind Eckpunkte des Gesetzesentwurfs zur Legalisierung von Cannabis in Luxemburg im kommenden Jahr durchgesickert. Demnach sollten Bürger höchstens 30 Gramm kaufen können. Das Großherzogtum wolle sein eigenes Cannabis produzieren – hierzu sollten zwei Betriebe eine Lizenz erhalten. Der Bericht bezieht sich auf einen Beitrag des Radiosenders 100,7.

Hierzulande für Furore sorgt die European Industrial Hemp Association (EIHA), die mitteilt, dass CBD nicht zwingend als Novel Food zulassungspflichtig sei – unter anderem die taz verbreitet die Meldung. Aus einer Stellungnahme des Bundesministeriums für Enrnährung und Landwirtschaft gehe hervor, dass Lebensmittel, die Teile der Hanfpflanze enthielten, grundsätzlich keine „neuartigen“ Lebensmittel im Sinne der Verordnung seien. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft widerspreche damit der Auffassung des Bundesamtes für Verbraucherschutz.

Unterdessen hat die UN die Abstimmung über eine Reklassifizierung von Cannabis im Einheitsabkommen über die Betäubungsmittel erneut verschoben . Abgestimmt werden soll nun Ende 2020 (MJ Business Daily).

#CannaMed
Die Cannabis-Nachfrage ist zwischen Januar und Oktober um über 50 Prozent gestiegen, berichtet unter anderem die Berliner Morgenpost. Wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion hervorgehe, wuchsen die Umsätze von cannabishaltigen Medizinprodukten zwischen Januar und Oktober 2019 um 51,09 Prozent – von 8,23 Millionen Euro im Januar auf 12,44 Millionen Euro im Oktober. Besonders auffällig: Das Umsatzplus von cannabishaltigen Zubereitungen, die beispielsweise für die Herstellung von Ölen benötigt würden.

Unterdessen widment sich unter anderem Galileo der Frage, inwiefern sich Cannabis als alternative Behandlungsmöglichkeit für Antibotika eigne.

Bildquellen

  • CannaBiz: Photo by Filip Mishevski on Unsplash

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