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#CannaBiz im Juli – der Pressespiegel

by Moritz Förster

Die EIHA fürchtet um die Hanf-Industrie, die Vereinten Nationen streiten über die Reklassifizierung von Cannabis und Aurora schrumpft in Europa. Düstere Wolken im Sommer in der Cannabis-Industrie. Die wichtigsten Juli-News im Überblick…

#CannaFood

Die Food-Kette Otto’s Burger wollte in ihren Hamburger Restaurants CBD-Öl auf ihren Burgern testen (Werben und Verkaufen). Für einen Aufpreis von 50 Cent hätte die Kette Burger in einer Cannabis Variante angeboten. Das CBD dafür wäre in Sprayform vom Start Up Vaay gekommen. Wenig später berichtet die Hamburger Morgenpost allerdings, dass der CBD-Burger doch nicht verkauft werden dürfe. „CBD Öl wird von den Behörden als ‚neuartiges Lebensmittel‘ angesehen und derzeit noch auf seine Sicherheit überprüft, bevor es legal als Nahrungsergänzungsmittel verkauft werden kann“, wird die Anwältin Julia Seestädt zitiert.

#CannaKosmetik

Glamour stellt verschiedene CBD-Kosmetikprodukte vor – von Herstellern wie Garnier, Doctor Babor, Herbivore, Kiehl’s. CBD gelte als neue Wunderwaffe für die Zellerneuerung, dessen entzündungshemmende Wirksamkeit ebenfalls in zahlreichen Studien hätte belegt werden können – heißt es zumindest im Bericht.

#CannaRecht

Tobias Lambert interviewt für die taz die uruguayische Ärztin und Drogenexpertin Raquel Peyraube, die unter anderem verlauten lässt: “Im weltweiten Vergleich funktioniert das uruguayische Modell am besten. Es handelt sich nicht einfach um eine Liberalisierung, bei der alles dem Markt überlassen wird, sondern der Staat übernimmt Verantwortung für die Sicherheit, die Menschenrechte und die öffentliche Gesundheit.”

Laut MJ Biz Daily könnten die Abstimmung der Vereinten Nationen Ende des Jahres über die Empfehlungen der WHO, Cannabis zu reklassifizieren, spannend werden. Die Skepsis beruht auf einem Statement nach einer Zusammenkunft der Commission on Narcotic Drugs (CND).

“Todesstoß für den Hanfsektor?” titelt die EIHA etwas reißerisch in einer Pressemitteilung. Hintergrund: Laut vorläufiger Auffassung der Europäischen Kommission sollten natürliche Hanfextrakte Suchtstoffe sein. Die Exekutive der Europäischen Union habe alle sogenannten „Novel Food Anträge“ für Hanfextrakte und natürliche Cannabinoide gemäß der Verordnung für neuartige Lebensmittel gestoppt, da diese als Suchtstoffe eingestuft würden. Sollte diese Auffassung bestätigt werden, wäre dies wohl das Ende für den Sektor und würde die Landwirte einer dankbaren, ertragreichen Wechselkultur berauben. Cannabidiol würde auf dem Markt bleiben, jedoch nur in der synthetischen Form, die teilweiswe mit umweltschädlichen Chemikalien hergestellt werde – so die Prognose der EIHA.

#CannaPharma

Der ZNS-Spezialist Neuraxpharm wolle in den deutschen Markt mit verschreibungsfähigem Cannabis einsteigen. Dazu habe das Unternehmen nach eigenen Angaben mit Pranaxia, Eigentümer des größten israelischen Medizinalhanf-Herstellers, eine entsprechende Vereinbarung getroffen. Nauraxpharm werde laut Vereinbarung eine Importgenehmigung für die Produkte von Panaxia nach Deutschland beantragen, und Panaxia werde sich bei der Israelischen Gesundheitsbehörde um eine Exportgenehmigung bemühen (Ärztezeitung).

Aurora verkleinert die Präsenz in Europa, verkündet aber sowohl in Dänemark als auch in Deutschland zu bleiben (MJ Biz Daily).

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1 comment

Tommy Chong Europe August 7, 2020 - 12:22 pm

Well hell,…..the Olympics were canceled …….maybe this is the governments way to get us exercised this summer??

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