Pressespiegel

CannaBiz – Februar-News #Cronos #Nasdaq

#Kriminalbeamte und #Ärzte für #Legalisierung – #Nuuvera #Markenkönig – #Cronos goes #Nasdaq – #Aktienflaute – das waren die wichtigsten News im Februar auf dem Cannabis-Markt

#CannaLegal

Was ein Paukenschlag: Ausgerechnet der Chef des Bundes der Kriminalbeamten fordert ein ende des Cannabisverbots. Das Medienecho lässt nicht lange auf sich warten: ZDF, ARD, Spiegel, Süddeutsche & Co. alle berichten. Der Bild-Zeitung sagte André Schulz: Das Verbot von Cannabis sei “historisch betrachtet willkürlich erfolgt und bis heute weder intelligent noch zielführend” (4.2.). Die Prohibition müsse ein Ende haben! Auf Spiegel Online (5.2.) gibt Rechtsprofessor Sebastian Scheerer “allein schon” aus “Effizienzgründen” den Forderungen recht. Risiken gebe es “bei allen Genussmitteln”. Im Magazin der Süddeutschen Zeitung  (6.2.) widmet Journalistin Michaela Haas dem Thema “Entkriminalisierung” einen eigenen Beitrag: Den Konsum von Cannabis-Produkten zu entkriminalisieren, sei der einzig richtige Weg – wenn man ein paar wichtige Punkte beachte. Ins gleiche Horn bläst auch Der Tagesspiegel: Eine “vollständige Entkriminialisierung” fordert Til Knipper in einem Kommentar (5.2.).

Übrigens befürworten laut einer Umfrage des Ärztenachrichtendienstes über die Hälfte der 800 befragten Ärzte eine grundsätzliche Legalisierung von Cannabis (DAZ, 8.2.).

Kein Wunder also, dass auch auf T-Online die Frage aufkommt: “Erst Cannabis auf Rezept – dann freies Kiffen für alle?” (24.2.).

 

#CannaMarkt

Das Startup-Magazin Gründerszene (1.2.) berichtet über eine aktuelle Studie zum Cannabis-Markt des US-Startups Seedo: Durch Illegalität würden Behörden auf Steuer-Millionen verzichten. Auch Business Insider greift die Seedo-Studie auf (1.2.).

Leafly berichtet über eine neue Cananbis-Praxis von Hapa Medical in Berlin (15.2.). Privatpatienten könnten sich auf einfache Art und Weise Cannabis verschreiben lassen. Die hohen Kosten müssten sie natürlich selbst tragen.

Horizont widmet dem Startup Nuuvera einen eigenen Bericht (22.2.). Das Startup wolle weltweit die stärkste Cannabis-Marke werden. Die Wettbewerber wolle Nuuvera mit einem Mix aus Produkt, Kapital und Marketing in die Schranken weisen – letztlich auch mit einem Anbau in Deutschland, zu dem aktuell noch eine Ausschreibung laufe. Spätestens wenn darüber entschieden sei – im April dürfte es soweit sein – erwarte Gründer Hendrik Knopp eine Fortsetzung der Konsolidierungsphase.

Werden die Dänen zum Cannabis-König Europas? Entsprechendes berichtet zumindest die Sächsische Zeitung (10.2.). 33 Millionen Euro investiere der bisherige “Tomatenkönig” Mads Pedersen, um sich im Cannabis-Anbau durchzusetzen.

 

#CannaInvest

Einen Überblick über aktuelle Bewertungen von Canopy, Aurora & Co. gibt Finanztrends: Das Marktumfeld sei negativ. Verluste lägen bei teils 35 Prozent. wallstree:online erscheint nach der Korrektur am Aktienmarkt eine Investition in Marihuana-Aktien attraktiv (13.2.). msn finanzen gibt unterdessen einen Überblick über die “besten Marihuana-Aktien”. Der Global Cannabis Stock Index habe von Ende Oktober 2017 bis zum 3. Januar 2018 um 217 Prozent zugelegt. Mit erheblichen Unsicherheiten seien allerdings selbst allgemeine Marktprognosen behaftet (22.2., keine Investmentempfehlung!).

 

#CannaInternational

Der Cannabis-Produzent Aphria plant Nuuvera Inc. zu kaufen, um international zu expandieren (CBCnews, 29.1.). Nuuveras Unternehmensbewertung belaufe sich auf rund 826 Millionen Dollar. Alphira wolle seine Produktions-Kapazitäten mit Nuuveras Expertise in Prozess und Extraktion kombinieren.

Mit Verweis auf BDS Analytics berichtet shareibs, dass der legale Cannabis-Markt in den USA kräftig wachse (5.2.). 2017 sei der Markt auf knapp neun Milliarden US-Dollar angewachsen, für das laufende Jahr gehe man von elf Milliarden aus. Die Steueraufwendungen würden auf 1,4 Milliarden Dollar geschätzt.

Der Independent (29.1.) berichtet, dass Griechenland durch den Anbau medizinischen Marihuanas die hohe Arbeitslosigkeit bekämpfen wolle. Durch das warme Klima könnten rund 2000 Arbeitsplätze entstehen. Auch in Albanien gibt es anscheinend Überlegungen, den legalen Anbau zu investieren (Intellinews, 24.1.).

In Kanada startet der Verkauf von Cannabis nicht wie geplant mit der Legalisierung im Juli. Ein Termin sei noch offen (wallstreet:online, 16.2.). Dennoch berichtet die FAZ über “Kanada im Cannabis-Rausch” (19.2.). Auf der ganzen Welt sei die Cannabis-Industrie stark in Bewegung. Kanadische Unternehmen seien besonders zuversichtlich. Die kanadische Regierung begrüße die Forschung auf dem Gebiet und finanziere sogar klinische Studien, die für die Legitimation von medizinischem Cannabis nötig seien. Auch das Handelsblatt berichtet über den “boomenden” Markt für medizinisches Cannabis in Kanada (19.2.). Es sei ein Angriff auf die klassische Pharmaindustrie.

Auch in Luxemburg erhalten Patienten zukünftig medizinisches Cannabis (Tagblatt, 10.2.). Die Kosten würden allerdings nicht von der Gesundheitskasse erstattet.

In den USA ist mit der Cronos Group die erste Cannabis Firma auf der größten US-Handelsplattform Nasdaq gelandet (HanfJournal, 28.2.). Das Unternehmen zähle läut Wallstreet-Online mit einer Marktkapitalisierung von 1,2 Milliarden US Dollar bei 7,75 US-Dollar je Aktie zu den größeren Cannabis-Produzenten

 

#CannaTrend

Ja, nein, vielleicht? ZDF heute berichtet, dass in der deutschen Bevölkerung keine klare Meinung herrsche (17.2.). 35 Prozent befürworteten eine Legalisierung, 33 lehnten diese ab.

 

Bildquellen

  • Cannabisanbau: pixabay / rexmedlen
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