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#CannaBiz im Oktober – der Pressespiegel

by Moritz Förster

Clemens Fischer arbeitet mit Futrue an einem neuen Schmerzmeittel. Stada schließt einen Liefervertrag mit Medipharma Labs ab. Drapalin importiert 2020 medizinisches Cannabis und die Sanity Group erhält einen Millionenbetrag von Bitburger Ventures. Die News im Überblick.

#CannaMarkt

Der Münchner Mittelständler Futrue arbeite an einem Schmerzmittel auf Cannabis-Basis und damit an einer völlig neuen Kategorie von Arzneien. Der Bedarf sei groß und der Zeitplan ambitioniert. Firmengründer Clemens Fischer erklärt in einem ausführlichen Interview in der Welt, warum er schneller sei als andere.

Daniel Stehr, Initiator des ersten europäischen Aktienfonds diskutiert auf Börse Online den Cannabis-Markt. Er befinde nach wie vor in einer globalen Legalisierungswelle. Daran könne auch Corona nichts ändern.

Der Generika-Hersteller Stada habe einen exklusiven Liefervertrag mit Medipharm Labs geschlossen, um dem europäischen Pharmamarkt medizinische Cannabisprodukte zur Verfügung zu stellen. Im Rahmen der exklusiven Partnerschaft werde Medipharm GMP-zertifizierte medizinische Cannabisprodukte an Stada liefern und bei der Herstellung, Logistik und Zulassung unterstützen. Stada werde für die Vermarktung der medizinischen Cannabisprodukte sowie für das Marketing und die medizinische Schulung eines pharmazeutisch erfahrenen Außendienstes verantwortlich sein. (Pharma + Food und Pharma Relations).

Deutschlandfunk wirft einen Blick auf medizinisches Cannabis im südlichen Afrika. ist ein Milliardengeschäft. Staaten erhofften sich ein wirtschaftliches High von der Wunderpflanze. Doch der rechtliche Rahmen hinke in vielen Ländern noch hinterher.  Erste Unternehmen produzierten in Simbabwe und Lesotho in großem Stil, Allein in Südafrika gebe es geschätzt schon 900.000 Hanf-Bauern – dazu zählten Verbraucher, die ein paar Pflanzen in Töpfen auf ihrem Balkon ziehen, genauso wie Bauern, die in entlegenen ländlichen Gebieten ganze Felder anbauen würden.

Drapalin Pharmaceuticals importiere bis Ende 2020 rund 400 kg unbestrahltes, THC-reiches medizinisches Cannabis und steige somit in das deutsche Cannabisgeschäft ein (Apotheke Adhoc, Pharma Relations). Mit langfristigen Lieferverträgen sichere Drapalin ab sofort eine zuverlässige Verfügbarkeit ihres unbestrahlten medizinischen Cannabis bis zum Jahr 2023. Ab 2021 erweitere das Unternehmen sein derzeitiges Angebot um medizinische Cannabissorten weiterer Lieferanten sowie Vollspektrum-Cannabisextrakte.

#CannaVersorgung

Die vielversprechende Therapieoption Cannabis werde aktuell nicht ausreichend bedient. Dies sei der Konsens des »Cannabis-Updates« im Rahmen der Pharma-World bei der Expopharm Impuls gewesen (Pharmazeutische Zeitung). Aktuell sei die flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Cannabis durch Apotheken nicht gegeben, habe die Apothekeninhaberin Melanie Dolfen vom Verband der Cannabis versorgenden Apotheker (VCA) kritisiert.

Die erste Cannabis-Ernte in Deutschland verzögert sich laut Pharmazeutischer Zeitung mit Verweis auf die Bundesregierung. Im Jahr 2020 werde es nichts mehr mit der Auslieferung der ersten in Deutschland angebauten Cannabisblüten. Doch für das Jahr 2021 solle alles dann tatsächlich nach Plan laufen. Nach Angaben der Bundesregierung bleibe es aller Voraussicht nach bei den vorgesehenen Abnahmemengen von 650 Kilogramm je Quartal.

Die Identitätsprüfung von Cannabis in der Apotheke könne alternativ zur Methode des Deutschem Arzneibuchs (DAB) auch gemäß des günstigeren und weniger aufwendigen Deutschem Arzneimittelcodex (DAC) erfolgen. Gemäß Apothekenbetriebsordnung müssten Ausgangsstoffe, die zur Herstellung von Arzneimitteln in der Apotheke verwendet würden, qualitätsgesichert sein, auch im Falle von Cannabisblüten und -extrakten (Pharmazeutische Zeitung).

#CannaInvest

Bitburger Ventures, die Beteiligungsgesellschaft der Bitburger Holding, investiert laut Deutsche Startups in das Berliner Cannabis-Startup Sanity Group, das vom Movinga-Retter Finn Hänsel und Fabian Friede ins Leben gerufen wurde. Wie aus dem Umfeld des Unternehmens zu hören sei, investiere Bitburger Ventures eine mittlere einstellige Millionensumme.

#CannaLegal

Am Tag der Parlamentswahl Wochen hätte Neuseeland über zwei entsprechende Referenden abgestimmt, deren vorläufige Ergebnisse nun vorliegen würden. Der Wahlkommission zufolge hätten sich 53,1 Prozent der Wähler gegen die Cannabis-Legalisierung entschieden. Ein „Ja“ hätte den Verkauf, Besitz, Gebrauch und Anbau von Cannabisprodukten in Neuseeland ermöglicht (FAZ). 

#CannaCBD

Die Bunte diskutiert über Hanf-Beauty. Den Wirkstoff CBD finde man mittlerweile in fast jedem Beauty-Produkt – egal ob High-End oder Low Budget. Einige Dermatologen würden eine sehr optimistische Position vertreten, was die Wirksamkeit von CBD in der Hautpflege angeht. Sie würden aber gleichzeitig klar machen, dass die nötigen Untersuchungen für eine finale Einschätzung fehlten.

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