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Cannabiz – der Pressespiegel im November

by Redaktion

Das #EuGH-Urteil und die Reklassifizierung durch die UN dominieren die Schlagzeilen. Aber: Auch jenseits dessen wird im November öffentlich rege über Cannabis debattiert: #Cannamedical, #Aphria und #Bavaria #Weed. Und neue Analyse in relevanten Fachmedien.

#CannaAnbau

In Neumünster wird ab jetzt Cannabis zu medizinischen Zwecken angebaut. Sat.1 berichtet. In Deutschlands erster legaler Cannabis-Produktionsanlage sollen drei verschiedene Sorten Cannabis wachsen. Unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen seien nun die ersten 150 Stecklinge vom kanadischen Mutterkonzern in Norddeutschland angekommen. Auch Bild schreibt über Deutschlands erste legale Cannabis-Plantage: Hendrik Knopp und Thorsten Kolisch – die ersten legalen Cannabis-Dealer Deutschlands. In Zukunft würden sie mit ihrem Unternehmen „Aphria“ exklusiv für die Bundesregierung Gras anbauen – alles legal und natürlich nur für medizinische Zwecke.

Mit Bavaria Weed komme laut Gründerszene ein weiteres Unternehmen auf den umkämpften Cannabis-Markt. Die Idee sei bei einem Münchener Company Builder und Frühphasen-Investor, der Patentpool Group entstanden, die sich seit 1998 auf patentrechtlich schutzfähige Technologien fokussiere. Bavaria Weed sei 2018 gegründet worden. Das Unternehmen sei im Sommer dieses Jahres gestartet.

#CannaMarkt

Der Kölner Stadtanzeiger berichtet über den legalen Verkauf von Blüten der Hanfpflanze für medizinische Anwendungen und den Vertrieb von Produkten, die Cannabidiol (CBD) enthalten, das zwar nicht high mache, aber dennoch entspannen solle. Ganz vorne mit dabei: David Henn, Kölner Verkäufer von Cannabisblüten, der in diesem Jahr erstmals mehr als zehn Millionen Euro mit seinem Unternehmen umsetzen werde. Und auch der Bierkonzern Bitburger mische mit.

t3n berichtet über den Cannabismarkt, insbesonder über CBD. Es formiere sich gerade eine immense Industrie um die umstrittene Pflanze.

#CannaLegal

Die Bundesregierung lehnt eine Legalisierung von nicht-medizinischem Canna­bis weiterhin ab, berichtet das Ärzteblatt. Die Gesundheitsgefahren des Cannabismissbrauchs seien insbesondere bei Jugendlichen und Heranwachsenden medizinisch erwiesen, heiße es in einer aktuellen Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion.

Mehrere US-Bundesstaaten hätten laut n-tv ihre Drogenpolitik im Zuge von Volksabstimmungen gelockert. Als erster Bundesstaat überhaupt hätte Oregon sogar den Besitz kleiner Mengen harter Drogen wie Heroin und Kokain entkriminalisierte.

Es gelte als wichtiger Schritt zur Schwächung der Drogenkartelle, schreibt Die Zeit: Mexikos Senat habe einem Gesetz zugestimmt, das den Freizeitkonsum von Marihuana erlaube. Nun müsse noch das Unterhaus des Parlaments, die Abgeordnetenkammer, zustimmen. Sollten die Abgeordneten dem Entwurf ebenfalls zustimmen, wäre Mexiko nach Uruguay und Kanada der dritte Staat – und mit knapp 130 Millionen Einwohnern der mit Abstand bevölkerungsreichste – der den Freizeitkonsum der pflanzlichen Droge landesweit zulasse.

#CannaMedizin

Cannabisprodukte werden laut Medical Tribune inzwischen bei vielen Erkrankungen eingesetzt. Chronisch entzündliche Darmerkrankungen hätten bisher eher nicht dazu gehört. Es könnte sich lohnen, Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) nach ihren Erfahrungen mit Cannabis zu fragen – diskutiert da Fachmedium.

Apothekerin Reinhild Berger analysiert für die Deutsche Apotheker Zeitung über Hanfsamen.

#CannaHanf

Forscher hätten für Faserhanf die Wasserproduktivität als Maß für die Effizienz der Wassernutzung untersucht. top agrar über das Ergebnis: Hanf könne Wasser sechs mal effizienter für die Biomassebildung nutzen als Baumwolle.

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